Wertschöpfung

Dieser Inhalt ist Teil von Tableau Blueprint – einem Framework, mit dem Sie genauer unter die Lupe nehmen können, wie Ihr Unternehmen Daten nutzt, um mehr Nutzen daraus zu ziehen. Ihre Reise beginnt mit unserer Beurteilung(Link wird in neuem Fenster geöffnet).

Sie haben nun Ihre Analytics-Vision definiert und können zum nächsten Schritt übergehen. Worauf soll nun als Nächstes der Schwerpunkt gelegt werden?

Zunächst wollen wir uns noch einmal das ursprüngliche Ziel Ihres Unternehmens in Erinnerung rufen: durch Investition in Analytics sollen die Geschäftsergebnisse und die Wertschöpfung bzw. der ROI-Wert (Return on Investment) verbessert werden. Ihr Team hat viel Zeit, Ressourcen und Geld in Analytics investiert und Sie möchten nun sicherstellen, dass sich dies auch in einem entsprechenden Mehrwert niederschlägt.

Die Wertschöpfung steht allerdings nicht immer an erster Stelle, wenn sich Unternehmen für Analytics entscheiden und die entsprechenden Funktionen bereitstellen. Wenn Wertschöpfung aber nicht der leitende Grundgedanke ist, kann dies enorme Folgen haben – von überflüssigem Zeitaufwand und verschwendeten Ressourcen bis zu fehlendem Vertrauen insgesamt in Analytics.

Wie kann also sichergestellt werden, dass die Schaffung von geschäftlichem Mehrwert für das Unternehmen an erster Stelle steht, wenn ein Produkt im Salesforce-Analytics -Portfolio bereitgestellt wird? Ganz einfach: durch Erstellen einer Wertematrix. Die Registerkarte „Analytics-Wertematrix“ in Tableau Blueprint Planner bietet die Möglichkeit, eine Wertmatrix festzulegen.

Was ist eine Wertematrix genau? Bei einer Wertematrix handelt es sich um eine konsolidierte Ansicht, die im Detail festlegt, wie in Ihrem Unternehmen die erfolgreiche Nutzung der von Ihnen bereitgestellten Produkte bewertet wird. Hier wird genau angegeben, wie Sie Ihre Unternehmensziele erreichen und den Erfolg messen. Eine Wertematrix wird gemeinsam mit den Verantwortlichen erstellt, um zu gewährleisten, dass die verschiedenen Schwerpunkte aufeinander abgestimmt sind. Es ist ein dynamisches Dokument, das laufend angepasst wird.

Die Wertematrix definiert u. a. Unternehmensziele, Geschäftsziele, Erfolgskennzahlen sowie die Analytics-Funktionen. Beachten Sie, dass es sich beim Erstellen einer Wertematrix um einen kontinuierlichen Optimierungsprozess handelt, für den eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden sollte.

  1. Bestimmen Sie Ihre Unternehmensziele – Unternehmensziele sind die Grundlage der Geschäftsziele.

  2. Definieren Sie Ihre Geschäftsziele – Geschäftsziele bestimmen Kennzahlen.

  3. Ermitteln Sie Ihre Erfolgskennzahlen – Mit Kennzahlen lassen sich der Fortschritt messen und die Entwicklung nachverfolgen.

  4. Entwickeln Sie Ihre Analytics-Funktionalität – Funktionen ermöglichen die Bereitstellung der Kennzahlen.

Wir wollen uns nun mit diesen Elementen der Wertematrix genauer beschäftigen.

Unternehmensziele – das von Ihrem Unternehmen angestrebte Endergebnis, das durch die geschäftliche Tätigkeit erreicht werden soll. Zu den dafür relevanten Fragen zählen u. a.:

  • Wird damit der gewünschte Unternehmenserfolg definiert und an Parameter wie Umsatz, Kosten oder Benutzererfahrung geknüpft?

  • Ergibt sich daraus die Strategie für den Erfolg z. B. in Bezug auf bestimmte Märkte, Produkte, Technologien, Kunden oder Vertriebskanäle?

Beispiele: „Realisierung eines Online-Umsatzes von 4,5 Mrd. USD bis zum Ende des Geschäftsjahres“ oder „Reduzierung der Kosten durch konsolidierte Technologiesysteme“.

Geschäftsziele – spezielle Zielsetzungen für das Erreichen Ihrer allgemeinen Unternehmensziele. Geschäftsziele definieren im Detail die mit dem Unternehmensziel festgelegte Strategie. Folgende Fragen spielen dabei u. a. eine Rolle:

  • Definieren Geschäftsziele, wie das Unternehmensziel erreicht werden soll?

  • Wird eindeutig festgelegt, was sich ändern soll, in der Regel in Bezug auf Mitarbeiter, Prozesse und/oder Technologien?

  • Können die Geschäftsziele quantitativ erfasst werden? Lassen sie sich in praktische Maßnahmen umsetzen?

Beispiele: „Erhöhung des Bestellwerts durch Steigerung der Anzahl der durchschnittlichen Artikel pro Transaktion“ oder „Steigerung der E-Mail-Zielgruppe um 30 % durch verbesserte Lead-Generierung“.

Erfolgskennzahlen – quantitative Indikatoren zur Ermittlung des Fortschritts und zur Sicherstellung, dass das Unternehmen sich in die richtige Richtung entwickelt. Mit Kennzahlen können Sie messen, ob sich Ihre Unternehmens- und Geschäftsziele realisieren lassen. Bedenken Sie bei Festlegung solcher Kennzahlen Folgendes:

  • Kann mit einer Kennzahl der Fortschritt in Bezug auf das Geschäftsziel gemessen werden?

  • Kann sie mit angemessenem Aufwand im Zeitablauf ermittelt werden?

  • Wird damit die Geschäfts- oder Prozessleistung gemessen statt abgeschlossene Vorgänge oder anderer, weniger wichtiger Datenpunkte (z. B. Anzahl der Dashboard-Ansichten)?

Beispiele: „E-Mail-Klickrate“ oder „Lösungsquote für Erstkontakte“.

Analytics-Funktionen – Funktionen und Technologien, die für das Bereitstellen Ihrer Erfolgskennzahlen erforderlich sind. Kennzahlen müssen mit den einzelnen Geschäftszielen verknüpft und entsprechend bewertet werden. Dazu bestimmen Sie die Art von Daten, Analysen und Nutzungsmöglichkeiten, die für die Ermittlung dieser Kennzahlen benötigt werden. Bei diesem Schritt sollte sich Ihr Unternehmen auf die wichtigsten Funktionen konzentrieren. Folgende Fragen spielen bei diesem Schritt eine wichtige Rolle:

  • Wer nutzt die erstellten Analytics-Inhalte interaktiv?

  • Wie möchten diese Zielgruppen die Analytics-Inhalte anwenden?

  • Sind die Ressourcen und technischen Voraussetzungen zur Bereitstellung von Analytics und Erkenntnissen an den Orten und auf den Plattformen vorhanden, an bzw. auf denen Ihre Zielgruppe diese nutzen möchten?

  • Wo sind die Daten, die für die jeweilige Funktion erforderlich sind, gespeichert?

  • Wer ist für das Erstellen von Analytics-Inhalten zuständig?

Beispiele: „Erstellen von Warnungen“ oder „Verknüpfen von Daten aus mehreren Quellen“.

 

Beispiel für den Geschäftswert: Daten- und Analytics-Team der Personalabteilung von Superstore

Das Daten- und Analytics-Team der Personalabteilung von Superstore hat seine Analytics-Vision definiert und kann nun eine Wertematrix für die Investition in Tableau entwickeln. Es gibt mehrere geschäftliche Ziele, aber der Schwerpunkt der Initiative soll auf der Verbesserung der Mitarbeiterbindung liegen. Das ursprüngliche Tiger-Team kommt dann wieder zusammen, um die geschäftliche Wertematrix zu entwickeln.

Vielen Dank für Ihr Feedback!Ihr Feedback wurde erfolgreich übermittelt. Vielen Dank.